Fördermaßnahme

Wer fördert uns ?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Verbundprojekt „ODiWiP – Optimierter Wertstoffkreislauf in der Papierindustrie” mit der Fördermaßnahme “Digtal GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung” innerhalb des Aktionsplans “Natürlich.Digital.Nachhaltig”. Der Aktionsplan steht im Kontext der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit (FONA)“ des BMBF.

Fragestellung

Wie kann künstliche Intelligenz dabei helfen Recyclingverfahren zu verbessern?

Mit welchen digitalen Tools können Wasserversorgung- und Entsorgungsnetze effizienter überwacht und gesteuert werden?

Wie können komplexe Stoffströme in Echtzeit nachverfolgt werden?

Diese und weitere Fragen sollen mit der neuen Förderrichtlinie „Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung“ im Rahmen des BMBF-Aktionsplans „Natürlich.Digital.Nachhaltig“ beantwortet werden.

Ziel

Mit der Förderrichtlinie „Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung“ sollen durch die Verknüpfung digitaler Technologien mit Umwelttechnologien innovative, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den Anwendungsfeldern Wasserwirtschaft, nachhaltiges Landmanagement und Geotechnologie sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft entwickelt werden.

Die neuen Ansätze und Verfahren sollen zur Schonung der natürlichen Ressourcen oder zur Minderung von Umweltbelastungen in Deutschland und weltweit im Sinne von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beitragen. Damit wird das Erreichen der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstützt.

Industrielle Bioökonomie

Die Bioökonomie unterstützt die deutsche Wirtschaft bei Erreichung der Umwelt- und Klimaziele. Zahlreiche bioökonomische Innovationen zielen darauf ab, fossile Ressourcen durch biogene Rest- und Abfallstoffe zu ersetzen, die Ressourceneffizienz zu verbessern, Treibhausgasemissionen zu minimieren und nachhaltige Wertschöpfungsketten und -netze zu etablieren. Das BMWK unterstützt den Transfer dieser bioökonomischen Produkte und Verfahren in die industrielle Praxis durch sein Förderprogramm „Industrielle Bioökonomie“. Das Förderprogramm umfasst drei Bausteine (TRL 4 bis 8): A. Nutzung von Demonstrationsanlagen – Unterstützung der Nutzung bestehender öffentlicher oder privater Mehrzweckanlagen in Deutschland und Europa zur Erprobung und Weiterentwicklung industrieller biobasierter Prozesse. B. Planung von Einzweck-Demonstrationsanlagen: Förderung vorbereitender Tätigkeiten für die Errichtung unternehmenseigener Einzweck-Demonstrationsanlagen in der industriellen Bioökonomie. C. Integration skalierter bioökonomischer Prozesse in industrielle Wertschöpfungsnetze: Förderung der Integration von neuen skalierten biobasierten Produkten und Verfahren in regionale industrielle Wertschöpfungsnetze. Etablierung von Innovationsclustern zur Unterstützung der regionalen Industriellen Bioökonomie.

Bausteine

Gefördert werden insgesamt drei Förderbausteine. Sie zielen auf die Nutzung und den Bau von Demonstrationsanlagen für die industrielle Bioökonomie und damit auf die Skalierung innovativer bioökonomischer Prozesse und Verfahren ab (Bausteine A und B).

Zudem soll die Integration von neuen skalierten biobasierten Produkten und Verfahren in regionale industrielle Wertschöpfungsnetze anhand von Beispielregionen der industriellen Bioökonomie vorangetrieben werden (Baustein C).

Dabei gilt für alle Bausteine der Fördermaßnahme, dass Skizzen und Vollanträge mindestens drei der vier folgenden Kriterien zur Nachhaltigkeit erfüllen sollen:

  • Substitution fossiler durch biobasierte Ressourcen,
  • Steigerung der Ressourceneffizienz durch Abfallvermeidung oder -verwertungund Beitrag zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft,
  • eine prognostizierte quantitative Reduktion der Emission von Treibhausgasen im Vergleich zum Stand der Technik,
  • Darstellung der Generierung neuer Wertschöpfungsketten auf Basis biobasierter Produkte oder Verfahren.
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Zuwendungsfähige Projekte müssen sich zudem auf industrielle Produktionsverfahrenbeziehen und biobasierte Verfahren bzw. Produkte fokussieren, die

  • unter ganzheitlicher Betrachtung ökologisch (z.B. gem. ISO 14040 / 14044) und sozial (Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze) nachhaltig sowie ökonomischsinnvoll sind,
  • eine Neuartigkeit aufweisen, die bspw. zu einer Kostenreduktion oder Verbesserung von Produkteigenschaften im Vergleich zu konventionellen Verfahren führt,
  • marktfähig sind (Marktzugang und Verwertungsrechte müssen vorhanden sein).

IMPRESSUM

Univ.-Prof. Dr. Stefanie Reese

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